Die technische Grundfrage lautet nicht «wie hoch», sondern «woran». Ein Turm an einer Putzfassade in Madretsch wird alle 4 Meter am Gebäude verankert. Das ist die günstigste und stabilste Variante.
An geschütztem Mauerwerk in der Altstadt fällt das weg. Dort steht der Turm freistehend auf Ballast, was mehr Grundfläche braucht. Genau deshalb schauen wir uns solche Standorte vorher an.
Am Hang über dem See kommt die Lastverteilung dazu. Rebbergterrassen und gewachsener Boden tragen anders als ein betonierter Vorplatz. Wir rechnen die Windlast mit – die Bise drückt über dem offenen Wasser kräftig.
Fluchttreppentürme brauchen zusätzlich geschlossene Seitenwände, rutschfeste Stufen und beleuchtungsfähige Podeste. Sie bleiben stehen, bis das Gebäude seinen permanenten zweiten Fluchtweg zurückhat.